Spielstätte
Unsere Heimat – Umbau & Entwicklung in vier Etappen
Umzug ins eigene Vereinsheim
Im Jahr 2023 begann für unseren Verein ein ganz neues Kapitel. Nach vielen Überlegungen und Gesprächen war klar: Unsere alte Spielstätte passte einfach nicht mehr zu dem, was wir als Verein geworden sind – und schon gar nicht zu dem, was wir noch vorhatten. Wir wollten etwas Eigenes. Etwas, das wirklich uns gehört. Einen Ort, an dem wir gemeinsam wachsen, trainieren, feiern und einfach wir selbst sein können.
Die Suche nach einer neuen Heimat war allerdings gar nicht so einfach. Direkt in Allendorf ließ sich kein geeigneter Platz finden – doch Aufgeben war keine Option. Also hieß es: Kisten packen und rüber nach Allertshausen, in den dortigen Oldtimerpark. Dort wartete zwar kein Luxus, aber jede Menge Platz für Ideen. Als wir den Raum zum ersten Mal betraten, herrschte gähnende Leere. Keine Theke, keine Kühlschränke, keine Stühle oder Automaten – nur nackte Wände, Betonboden und jede Menge Vorstellungskraft. Aber genau das machte es so besonders. Wir wussten: Das hier wird unser Ding.
Mit vereinten Kräften, Improvisationstalent und einer ordentlichen Portion Kreativität wurde der Raum Schritt für Schritt zum Vereinsheim. Es wurde geschraubt, gestrichen, gesägt, getragen, gelacht und geflucht – kurzum: echte Vereinsarbeit vom Feinsten. Kühlschränke wurden organisiert, Möbel zusammengesucht, Automaten aufgestellt und eine kleine Theke gezimmert, die schnell zum Mittelpunkt des Geschehens wurde.
Und als dann endlich alles stand, die ersten Getränke kalt waren und die Dartscheiben hingen, da war der Moment gekommen: Man schaute sich um – auf das, was man gemeinsam geschaffen hatte – und jeder wusste: Das hier ist unser Zuhause. Stolz wie Bolle, mit einem kühlen Getränk in der Hand, begann damit die Geschichte unseres eigenen Vereinsheims.
Neuer Thekenbereich und Umbau des Dartraumes
Es dauerte nicht lange, bis bei uns der Gedanke aufkam, unser Vereinsheim nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere zu öffnen. Schließlich hatten wir in kurzer Zeit etwas geschaffen, auf das wir richtig stolz waren – und was zeigt man am besten her? Natürlich mit einem Turnier!
Also beschlossen wir kurzerhand, unser allererstes Teamturnier auf die Beine zu stellen. Der Plan war einfach: Spaß haben, gemeinsam spielen, neue Leute kennenlernen. Doch was dann passierte, hatte wohl keiner so erwartet. Plötzlich standen knapp 40 Leute in unserem kleinen Raum – zwischen Theke, Automaten, Stühlen und Dartscheiben war kaum noch ein Durchkommen. Die Stimmung war großartig, aber man musste sich schon fast seitwärts durch die Menge schlängeln, um ans andere Ende zu kommen.
Zum Glück kam uns die rettende Idee: Der Vorraum, der sonst als Aufenthaltsraum für alle Besucher der Halle diente, könnte doch kurzfristig umfunktioniert werden! Gesagt, getan – in bester Impro-Manier wurde geschraubt, geräumt, umgebaut. Eine Wand hier, ein Tisch dort, Kabel quer durchs Zimmer – und schon war Platz für das erste große Event geschaffen.


Der Aufwand war gewaltig: Die Theke musste komplett demontiert, verschoben und später wieder aufgebaut werden. Überall stapelten sich Werkzeuge, Bretter und Getränke – echtes Vereinschaos. Aber genau das machte es aus. Und als das Turnier schließlich anlief, die Pfeile flogen und die Musik lief, wusste jeder: Das war es wert.
Das Turnier war ein voller Erfolg. Und weil uns die neue Raumaufteilung so gut gefiel, fragten wir kurzerhand nach, ob wir den zusätzlichen Raum nicht dauerhaft anmieten könnten. Und tatsächlich – kein Problem. Von da an gehörte auch der Vorraum zu unserem Reich.
Allerdings sahen die beiden Räume zusammen noch … sagen wir mal: zweckmäßig aus. Viel Charme war da nicht, eher „Baustellen-Charme mit Dart-Flair“. Also setzten sich Ösi und Patrick zusammen, eröffneten den digitalen Werkzeugkasten und erstellten ein detailgetreues 3D-Modell unseres Vereinsheims. Stundenlang wurde geplant, verschoben, ausprobiert – Farben, Positionen, Beleuchtung. So entstand am Computer eine Vision davon, wie unser Vereinsheim einmal aussehen sollte.







Beim nächsten großen Teamturnier – diesmal in der großen Halle auf unserem Gelände – musste sowieso fast alles ausgeräumt werden. Und als die Räume dann leer waren, fiel der Entschluss: Jetzt ist es soweit! Wir bauen um.
Mit Farbeimern, Pinseln, Holzresten und jeder Menge Motivation machten wir uns ans Werk. Es wurde gestrichen, gebohrt, gesägt, geschraubt – kurzum: wieder ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Ein Oche aus Dachlatten, Brettern und Teppich wurde zusammengezimmert (stabiler, als es klang), der Thekenraum bekam einen komplett neuen Anstrich, und am Ende stand alles wieder dort, wo es hingehörte – nur schöner, frischer und irgendwie erwachsener.



Und weil wir uns einen professionellen LED-Schriftzug einfach nicht leisten konnten, griffen wir zur nächsten Idee: Selbst machen! Also wurde kurzerhand ein 3D-Drucker angeschafft, ein Schriftzug modelliert und über viele Stunden hinweg Buchstabe für Buchstabe gedruckt. Heute hängt er da, in voller Pracht: unser 3,2 Meter langer „DSC Allendorf“-Schriftzug – beleuchtet, massiv und zu 100 % Eigenbau. Ein echtes Symbol dafür, wofür unser Verein steht: Zusammenhalt, Kreativität und die Bereitschaft, mit eigenen Händen etwas zu schaffen, das bleibt.
Wir werden noch größer! Thekenbereich – der zweite
Januar 2025. Eigentlich waren wir zufrieden: Das Vereinsheim sah top aus, alles saß, alles fühlte sich richtig an. Und dann kam unser Vermieter um die Ecke – im wahrsten Sinne des Wortes. Diese eine Tür, der wir bisher nie Beachtung geschenkt hatten und die direkt an unser Vereinsheim grenzte, sollte sich als Überraschungstür entpuppen.
An einem gemütlichen Trainingsabend sprach er uns an – Vermieter und Vereinsmitglied in Personalunion: Der aktuelle Mieter des Raumes hinter dieser Tür wolle ausziehen. Ob wir Interesse hätten? Damit hatte wirklich niemand gerechnet. Also schauten wir uns das Ganze an … und standen plötzlich in einem Kellerraum mit 4,5 Meter hohen Decken. Roh, weit, voller Möglichkeiten. Man konnte es förmlich sehen: unser neuer Thekenbereich.
Gesagt, getan. Wieder ging’s los: renovieren, streichen, Strom verlegen, die Theke umziehen, verklinkern, anschließen – einmal die komplette Vereins-Dröhnung. Stück für Stück wurde aus dem Rohdiamanten ein echter Hingucker: warmes Licht, klare Kanten, Platz für Leute, Gespräche und diesen besonderen „Bei-uns-Gefühl“-Moment.
Und weil bei uns nichts liegen bleibt, bekam der alte Thekenbereich direkt ein neues Leben: schnell umgebaut zum zusätzlichen Dartraum. Ein paar clevere Handgriffe, etwas Farbe, ein paar Schrauben – fertig war die Doppelspitze.
Der Effekt? Ab sofort können wir zwei Spiele parallel laufen lassen – Training entspannter, Turniere flexibler, Abende lebendiger. Aus einer spontanen Frage wurde ein Meilenstein. Mehr Raum, mehr Möglichkeiten, mehr Verein.
Technisches Upgrade und der Stand heute
Stand heute: technisch sind wir ein kleines Regiestudio mit Vereinsliebe. In den letzten Monaten haben wir massiv aufgerüstet – damit jedes Match genauso gut aussieht, wie es sich anfühlt.
Zuerst die Sichtbarkeit: Wir haben es möglich gemacht, alle unsere Spiele im gesamten Vereinsheim zu zeigen. Herzstück ist ein starker Rechner, dazu zwei fernsteuerbare Kameras und – ja, wir geben’s zu – jede Menge Kabel. Per Knopfdruck schalten wir Perspektiven, teilen Spielstände und holen jede Aufnahme dorthin, wo sie gebraucht wird.
Und wenn’s ums Teilen nach draußen geht: Jedes Spiel können wir live streamen – auf Facebook oder YouTube. Mit sauberem Bild, stabilem Ton und, wenn’s sein muss, auch mit Einblendungen. Unsere funkbasierte Mikrofonanlage deckt das ganze Gebäude ab – so können wir Events und Turniere live moderieren, ohne an ein Kabel gebunden zu sein.
Ein großformatiger Fernseher und ein Beamer runden das Setup ab: Public Viewing im Vereinsheim, Analysen nach dem Spiel, Highlight-Reels – alles drin. Kurz: Technik, die nicht nur funktioniert, sondern den Abend besser macht.
Wir sind bereit für Ligaspiele,
Turniere, Trainingstage und alles dazwischen.
Sichtbar, Hörbar, Gemeinsam !
Das ist der DSC Allendorf